Inhalt
Extraleben
Der Roman für die Generation Commodore 64
von Constantin Gillies
Die meisten, für die in den 1980ern C64, Atari & Co. der Mittelpunkt des Lebens waren, haben inzwischen den Weg in die Wirklichkeit gefunden, sich aber ein wenig Sehnsucht nach der aufregenden Computer-Pionierzeit bewahrt.
Genau davon handelt der Roman Extraleben: Zwei weitgehend normale Enddreißiger, gefangen zwischen Pubertät und Midlifecrisis, die der Eintönigkeit ihres Lebens entfliehen, nachdem sie einer Verschwörung auf die Spur kommen, die sie unvermittelt in ihre Hacker-Tage zurückversetzt. So unglaubwürdig das auch klingen mag, so glaubwürdig entwickelt das Buch ein Generationen-Portrait einerseits und einen Thriller-Plot andererseits.
Extraleben ist spannend wie ein Krimi – aber gleichzeitig als Kommentar zur Gegenwartskultur treffsicher. Haarklein recherchiert, reich an Seitenhieben auf das Establishment und garniert mit Spitzen gegen den Zeitgeist.
Trailer
Rezensionen
Fanzine, August 2008
»Echter Lesespaß – lustig und selbstironisch ist dieses Buch über zwei nerdige Retrogamer sehr empfehlenswert, nicht nur der Gemeinde der PC-Nutzer. Skurril und schräg sind die Attribute dieses Stücks digitaler Kultur in Buchform.«
Freitag, 4. Juli 2008
»›Extraleben‹ ist eine brillante und liebevolle Phantasie zweier Computerspieler, die in ihrem Alltag das Leben suchen, das ihnen jahrelang auf dem Computerbildschirm versprochen worden ist.«
zoomer.de, 1. Juli 2008
»›Extraleben‹ besteht keineswegs nur aus Nerd-Geschwafel, sondern vor allem auch aus höchst lesenswerten Nerd-Weisheiten. Zwischen Hardwarespinnerei und Verschwörungstheorien mischen sich immer wieder wunderbar präzise Detailbeobachtungen über den amerikanischen Westen oder rheinische Redaktionsräume – und zwischen den unzähligen Hommagen an Klassiker der Computerspielgeschichte entfaltet sich der Plot eines spannenden Abenteuerromans. Und a propos Verschwörungstheorien: Das Bonusleben am Ende des Buches hat es in sich – und schreit nach einer Fortsetzung.«
PC Action, Juli 2008
»›Extraleben‹ ist der mit Abstand beste Roman, den es zum Thema Computerspiele gibt.«
DE:BUG, Juni 2008
»Nerd-Literatur vom Feinsten, mit der den Commodore-30ern von heute garantiert mehr Spaß beschert wird als mit glattem Wort-Pop á la ›Generation Golf‹.«
Computer Bild Spiele, 05/2008
»Ältere Zocker sollten diesen Roman lesen, denn er erzählt eine nette Geschichte aus der Games-Frühzeit. Der Autor stellt trocken fest, dass früher nicht alles besser war, bleibt auf gesunder Distanz zu seinem Hobby und schildert locker flockig, dass es im Leben um mehr geht als den Highscore.«
msn.de, 17. April 2008
»Der mit viel Witz und Tempo inszenierte Roman […] hat das Zeug zur Kult-Lektüre.«
Piranha Magazin, 03/2008
»›Extraleben‹ nennt sich sinnigerweise der erste Abenteuerroman für die Generation Commodore 64. Darin tauch Nick und Kee mit ihrem C64 tief in eine digitale Schnitzeljagd rund um die mysteriöse Datacorp ein.«
Krone.at, März 2008
»Constantin Gillies’ ›Extraleben‹ ist ein amüsant und unterhaltsam geschriebener Roman über und für Gamer, die sich bei den Ausführungen über C64-, Amiga- und Atari-Spiele vermutlich an die eigene Kindheit bzw. Jugend erinnert fühlen dürften. Dass der Roadtrip schlussendlich doch noch ein positives Ende nimmt, dürfte zudem all jene zufrieden stellen, die während des Lesens nur zu of der alten Zeit nachtrauern. Kurzum: Gamer-Naturen mit einem Hang zur Nostalgie sind hier bestens aufgehoben«
Dresdner Neuste Nachrichten, 12. März 2008
»Der Leser wird mit einem recht aufregenden Krimi belohnt, der vor allem den heute über 30-Jährigen gefallen wird, reflektiert er doch mit ironischer Distanz den Zeitgeist der 80er Jahre gleichermaßen wie die ›Das Internet macht alles möglich‹-Euphorie der Gegenwart. Die dabei zelebrierte Nostalgie ist nur Fassade für durchdachte Kritik am Heute.«
WCM Magazin, April 2008
»›Extraleben‹ ist laut dem Autor ein Abenteuerroman für die Generation Commodore C64. Das beschreibt es recht gut. Angeknüpft an den
Handlungsstrang eines Roadtrip/Krimi. Dabei ist die akkurate und zeitaufreibende journalistische Recherche in vielen Zeilen zu spüren. Extraleben ist ein löchriges Kompendium ohne Inhaltsangabe der Videospielgeschichte. Zeitweilig wirkt es wie ein Drogentrip auf Bits & Bytes. Bei all dem Retrolife der 30-jährigen Jugendlichen in der vorgezogenen Midlife-Crisis gibt es auch genügend Berührungspunkte zur aktuellen Zeit. Die gute alte Zeit wird gleichzeitig glorifi ziert und realisiert, sprich mit nüchternen Blick und einem liebevollen Schmunzeln, ohne zu rührselig zu werden, bedacht und wieder beiseite gelegt. Das Lesen macht Spaß, der Stil erleichtert es geradezu hineinzukippen. 30-Jährige die selbst ihre Zeit mit dem Brotkasten verbracht haben oder auch jüngere Semester, die einen Amiga besaßen, sollten zugreifen und es sich in ihrem Ohrensessel gemütlich machen.«
Westfalen-Blatt, 5./6. April 2008
»Ein ungetrübtes Lesevergnügen für alle Joystickakrobaten, die noch mit Maniac Mansion, Zak McKracken oder Bubble Bobble aufgewachsen sind und sich Stunden in den Spielhallen herumgedrückt haben. Oder für ihre Kinder, die einmal den Geist der 80er abseits der hochglanzverpackten und medial verklärten Retro-Shows im Fernsehen erspüren wollen. Gespickt mit vielen Details über vergessen geglaubte Videospiele ist ›Extraleben‹ außerdem eine Expedition in die Geschichte der Spiele und eine eindrucksvolle Reisebeschreibung durch die USA aus einer interessanten Perspektive.«
Details

Extraleben
von Constantin Gillies
ISBN 978-3981141757
Sprache deutsch
Preis 16,95 Euro [D]
Seiten 352 Seiten
Größe 19 x 12,5 cm
Gewicht ca. 395 g
Leseprobe
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